Anwesenheitsmanagement 4.0

Anwesenheitsmanagement ist ein wichtiger Teilbereich des Gesundheitsschutzes, denn wenn häufig Mitarbeiter krankheitsbedingt ausfallen, belastet dies das gesamte Team. Unser Ziel ist die Reduktion der Fehlzeiten durch die Steigerung der Anwesenheit. Dabei hilft unser zertifiziertes Anwesenheitsmanagement mit Audit, Ursachen für Fehlzeiten zu ergründen und präventive Maßnahmen passgenau für Ihren Betrieb zusammenzustellen.

 

Drei Voraussetzungen damit Anwesenheitsmanagement funktioniert:

  1. Führen Sie Motivations- und Fürsorgegespräche
  2. Erstellen Sie dazu eine Betriebsvereinbarung
  3. Auditieren Sie das Anwesenheitsmanagement

Warum Fürsorgegespräche wichtig sind

Fürsorgegespräche sind ein Baustein des interkulturellen betrieblichen Gesundheitsmanagements von Unternehmen und gleichzeitig ein Instrument zur Führung von und Kommunikation mit Mitarbeitenden. Aufgrund dieser verschiedenen Intentionen vonFürsorgegesprächen, können durch die Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner zum Teil auf einander aufbauende Zielstellungen verfolgt werden.

Das Fürsorgegespräch nach überstandener Krankheit ist ein Instrument um zu ergründen, ob Arbeitnehmer, die sich öfters oder länger arbeitsunfähig gemeldet haben, aufgrund betrieblicher Umstände krank geworden sind, oder es ob möglicherweise andere Ursachen für das Fehlen des Arbeitnehmers gibt.

Das Fürsorgegespräch

Die Fürsorgegespräche sind  im Anwesenheitsmanagementsystem eingebettet. Das ‚Anwesenheitsmanagement 4.0 ist Teil des interkulturellen Gesundheitsmanagements und ist im dazugehörigen Handbuch unter Punkt 3.2 verankert.

Ziele im Anwesenheitsmanagement:

Zunächst soll das Angebot eines Fürsorgegesprächs an involvierte Beschäftigte das Signal senden, dass seine bzw. ihre Abwesenheit wahrgenommen wurde. Hierbei geht es nicht um das sträfliche Mitzählen der Fehltage, sondern eher um die menschliche Komponente, d.h. ein/e Mitarbeiter/in wurde im Team vermisst.

Weiterhin zielen Fürsorgegespräche darauf ab, den Wiedereinstieg von Mitarbeitenden zu begleiten. Neben einer Begrüßung zurück im Team zu sein, bietet das Gespräch die Möglichkeit, kompakt Informationen über wesentliche Ergebnisse während der Abwesenheitszeit zu geben.

Langfristig angestrebte Ziele:

Förderung der Gesundheit – Ziel: Reduzierung von Fehlzeiten durch Krankheit

Motivation – Ziel: Reduzierung von motivationsbedingten Fehlzeiten

Führung von Mitarbeitern – Ziel: Unterstützung des Arbeitnehmers (bezogen sowohl auf seine Wiedereingliederung in die Arbeit, als auch emotional und sozial)

Kontrolle / Anwesenheitsmanagement – Ziel: Reduzierung weiterer, nicht krankheitsbedingter Fehlzeiten

Maßnahmen

Welche Maßnahmen gibt es bzw. sollen eingeführt werden, um Fehlzeiten entgegenzuwirken, die Gesundheit der Arbeitnehmer zu fördern oder Arbeitnehmer zu motivieren und zu unterstützen?

In welcher Art werden Krankenrückkehrgespräche geführt?

Krankenrückkehrgespräche mit vorgegebener zeitlicher Stufung (gem. §7 der Betriebsvereinbarung) und verschiedenen, die Kontrolle erhöhenden Inhalten.

In welcher Form können Rückkehrgespräch geführt werden?

Insbesondere bei sensiblen Führungsaufgaben  spielt das WIE eine herausgehobene Rolle.  Wir empfehlen ausdrücklich eine nicht direktive Gesprächsführung für alle Rückkehrgespräche, die eine Führungskraft mit seinen Mitarbeitern führt.

Nicht direktiv geführte Fürsorgegespräche sind:

geprägt von einer zuhörenden Führungskraft, die tatsächliches Interesse für seine/ihre Mitarbeitenden hat. Die Führungskraft nutzt den Dialog mit dem/r Mitarbeitenden, um die dyadische Führungsbeziehung (Die Zweierbeziehung zwischen FK und MA) zu festigen und dadurch positiven Einfluss auf Arbeitsklima und Zusammenarbeit zu nehmen. Wesentlich ist, dass beide Gesprächspartner/innen ihre gemeinsame Verantwortung für das Gelingen des Gesprächs erkennen und akzeptieren.

Welchen Nutzen haben Fürsorgegespräche für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer?

  • Anlass, eigene Wünsche und Bedürfnisse an die Arbeitsbedingungen zu formulieren und
    damit zur Steigerung der eigenen Arbeitsmotivation beizutragen
  • Erleichterung der persönlichen Wiedereingliederung in den Arbeitsalltag
  • Anpassung der Arbeitsaufgaben zur Verhinderung der Verschlimmerung von Beschwerden,
    z. B. bei chronischen Krankheiten
  • Erhalt von Input zum möglichst schnellen Aufholen von Defiziten, die sich durch die Abwesenheitszeit
    ergeben haben

Eine Mustervertriebsvereinbarung

zum Thema Anwesenheitsmangement bekommen Sie hier.

Auditierung des Anwesenheitsmanagement

bei der Auditierung helfen wir Ihnen gerne.