Change Management

Veränderungen vorantreiben

Willkommen in der neuen Welt der Veränderung . Digitalisierung, Diversität, Energiewende und Industrie 4 .0 fordern dazu auf, Vertrautes zu verabschieden und sich auf unbekannte Pfade zu wagen . Niemand scheint sich diesem Trend entziehen zu können . Muss wirklich jeder alles verändern? Ich glaube nicht. Vielmehr gilt es, Veränderungsprozesse in die Organisationsabläufe als „festen“ Bestandteil zu integrieren .

Stillstand ist bekanntlich der Tod. Und so müssen Unternehmen sich immer wieder neu aufstellen, um im Wettbewerb zu bestehen. Das gilt für große Konzerne ebenso wie für mittelständische Unternehmen – und natürlich auch Start-ups. Der Haken an der Sache: Viele Change-Management-Projekte scheitern und das aus ganz unterschiedlichen Gründen. Wie sie gelingen können – und welche Zutaten es für ein erfolgreiche Veränderung in der Unternehmenskultur braucht, möchten wir Ihnen gerne zeigen.

TIME FOR CHANGE! Warum eigentlich?
Den Satz „Das haben wir schon immer so gemacht“, solltest du ab sofort streichen. Sei es vor dem Hintergrund der Digitalisierung, neuer gesetzlicher Vorgaben, ökologischer Veränderungen oder aufgrund eines veränderten Marktumfelds: Ein Unternehmen muss immer wieder neue Wege gehen. Auch interne Faktoren können Gründe für einen nötigen Wandel sein, zum Beispiel wenn es an Effizienz fehlt, zu viel Geld verbrannt wird oder die Mitarbeiter scharenweise das Unternehmen verlassen. Noch sind sich viele dieser Notwendigkeit nicht bewusst: So fand die Cap-Gemini-Studie „Culture First! Von den Vorreitern des digitalen Wandels lernen“ heraus, dass die etablierte Unternehmenskultur ein Hauptgrund ist, notwendige Change-Prozesse, hier die Digitalisierung, gar nicht erst anzugehen. Der Change gelingt jedoch nur, wenn alle mitziehen. Und das wiederum verlangt eine strategische Planung.

Ein erfolgreicher Change muss strategisch angegangen werden. Bewährt hat sich unser 8 Phasen Change-Management-Modell.

IGM 8 Phasen Modell

  • Vorhaben klären
  • Starkes Team bilden
  • Kraftvolles Leitbild entwickeln
  • Vorhaben kommunizieren
  • Erreichbare Ziele Planen
  • Gemeinsame Wege gestalten
  • Meetings agil führen
  • Wandel kultivieren

Worum geht es?
Change Management bedeutet, Veränderungsprozesse in Organisationen ganzheitlich und kontinuierlich zu gestalten, in Gang zu setzen, zu realisieren, zu reflektieren und zu verankern . Dabei gilt es, das Ganze im Blick zu haben und jeden Einzelnen in seine Potenziale zu führen . Ziel ist das Entwickeln einer lebendigen (agilen) Organisation, in der eine insgesamt zielorientierte und wertschätzende Kultur des Miteinanders zu einer nachhaltigen Wertschöpfung führt . Das Motto lautet: Wertschöpfung durch Wertschätzung . Dafür ist sowohl der Übergang von einem unbefriedigenden Ausgangszustand zu gemeinsam getragenen Ergebnissen auf dem Weg zu einem idealen Zielzustand (Transition) als auch das Begleiten der einzelnen Menschen durch ihre individuellen Lernprozesse (Transformation) zu gestalten . Sich schnell ändernde Rahmenbedingungen erfordern eine höhere Flexibilität aller Abläufe und jedes Einzelnen . Für die Gestaltung neuer Wege braucht es daher:

  • Raum zur Reflexion der aktuellen Situation,
  • ein richtungsweisendes Zielbild (Vision),
  • Zeit für regelmäßigen Austausch auf Augenhöhe,
  • Platz für unterschiedliche Sichtweisen, Dialog und Feedback,
  • Möglichkeiten zur kreativen Lösungsfindung,
  • klare Rollen und einfache Entscheidungsstrukturen,
  • wertschätzende und (selbst)bewusste Führung .

Das wichtigste vorweg: Ohne Mitarbeiter geht gar nichts 
Ohne sie wird das Projekt mit Sicherheit scheitern. Die Mitarbeiter wollen wissen, was auf sie zukommt, was werden ihre Aufgaben sein, welches Ziel soll erreicht werden und in welchen Schritten? Können sie selber Vorschläge machen, Lösungen entwickeln und diese praktisch in ihren Aufgaben umsetzen, bist du schon auf einem guten Weg: Wer mit eingebunden wird, ist Veränderungen gegenüber positiver eingestellt als diejenigen, die von oben angeordnete Anordnungen ausführen sollen – im schlimmsten Fall, ohne dass sie wissen, warum überhaupt.

Die Rolle der Führungskräfte
Strategien für eine starke Unternehmenskultur entwickeln, Widerstände auflösen, Ziele formulieren: Veränderungen werden von der Chefetage gesteuert, sind aber nur dann erfolgreich, wenn sie von den Mitarbeitern getragen werden. Die wichtigste Aufgabe der Führungskräfte ist es daher, den Überblick zu behalten: vor allem darüber, an welchem Punkt sich die Mitarbeiter gerade befinden, aber auch, welche Phase der Umsetzung gerade läuft und was die Teams brauchen, damit es weiter geht. Erfahrungsgemäß lehnen Mitarbeiter Veränderungen erst einmal ab. Die Rolle der Führungskräfte ist es, dieser Ablehnung einen Raum zu bieten und sie zu reduzieren – etwa indem sie aufzeigt, was passiert, wenn der Wandel ausbleibt, und welche Chancen das Unternehmen und damit auch die Mitarbeiter haben, wenn sie angegangen werden. Ängste ernst zu nehmen und Lösungen zu entwickeln – das sollte für die Führungskräfte oberste Priorität haben. Die Mitarbeiter am Prozess zu beteiligen und regelmäßiges Feedback von ihnen einzuholen, macht den Veränderungsprozess im Unternehmen aber erst zum Erfolg für alle.

In Unserem Workshop „Time for Change“ erfahren Sie Alles über erfolgreiches Change Management!