Interkulturelle Kompetenz

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Vielfalt. Eine zunehmend vernetzte Welt lässt uns zusammenrücken. Zwar unterscheiden wir uns nach Herkunft und Kultur, nach Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung und Identität, nach Glaubensrichtungen und Weltanschauungen sowie nach unseren physischen Fähigkeiten. Doch so unterschiedlich wir sind, so groß sind auch die Gemeinsamkeiten. Wo sich Unterschiede unter einem gemeinsamen Ziel verbinden, entsteht Vielfalt. Und aus dieser ergeben sich gesellschaftliche wie auch wirtschaftliche Chancen und Herausforderungen.

Ein Weg zum Erfolg

Internationalisierung, Globalisierung und weltweite Vernetzung sowohl im Geschäfts- leben als auch im Privaten nehmen immer mehr zu. Die Welt ist im Umbruch. Beispiele dafür sind: – Grenzübergreifende Unternehmenskäufe, Kooperationen oder der Aufbau ausländischer Niederlassungen. – Multinationale Unternehmen arbeiten zunehmend in internationalen Teams grenz- überschreitend zusammen, um Standort-, Kosten- oder Diversity-Vorteile, d.h. verschiedene durch ihre Kultur geprägte Talente, zu nutzen. – Exportgeschäfte und Kundenaufträge werden häufig im Rahmen internationaler Kundenprojekte abgewickelt. Neben dem Rückgriff auf fachliches und methodisches Wissen und dem Austausch von Experten ist ein Faktor der Kern des Ganzen: der Mensch, und das, was ihn auszeichnet und sein Handeln bestimmt.

Wenn wir uns mit interkulturellen Zusammenhängen und internationaler Zusammenarbeit intensiver auseinandersetzen, können wir feststellen, dass Kulturen und Menschen aus unterschiedlichen Kulturen dabei häufig zusammenkommen, ohne letztlich zusammen zu kommen. Sie reden und handeln aneinander vorbei.

Defnition: Diversity Management
Diversity Management beschreibt eine ganzheitliche, strategisch ausgerichtete Managementkonzeption. Sie maximiert durch proaktive Gestaltung und synergetische Nutzung von Diversity die potenziellen Vorteile der Vielfalt und minimiert mögliche Nachteile. Zudem sorgt sie dafür, dass die Vielfalt der Mitarbeiterschaft sich für die Organisation gewinnbringend in der Vielfalt ihrer Ideen, Projekte, Produkte, Kunden und Märkte widerspiegelt.

Aspekte:
Aspekte der Vielfalt im Unternehmen gibt es viele: Sie bestehen nicht nur in der Wertschätzung von Eigenschaften wie Alter, Geschlecht, Herkunft, Bildung und Kompetenzen, Religionen und viele anderen. Sie führen zu unternehmerischen Handlungsfeldern wie der Entwicklung einer Unternehmenskultur, zu deren Werten die Anerkennung die Vielfalt gehört, die Sicherung der Chancengleichheit, der Nutzung von Potenzialen der Vielfalt wie Teambildung, Kreativität oder Wissen, der Förderung von Innovationen auf Basis dieses Potenzials und der Vermeidung von Konflikten durch frühzeitige Einbeziehung von Vielfalt in Managemententscheidungen. Die Debatte reicht bis in das systemtheoretische Management, wonach sich Systeme – wie bspw. Unternehmen oder Abteilungen – durch bestimmte Kriterien von ihrem Umfeld abgrenzen, eigenen Regeln folgen und damit Ausdruck von organisierter Vielfalt im Unternehmen sind.

Integrationsmanagement:
Integrationsmanagement ist ein Teilgebiet des Projektmanagements und gehört zu den wichtigsten Aufgaben eines Projektleiters. Es dient der optimalen Integration der Projektteile und der beteiligten Personen bzw. Institutionen.
Ohne professionelles und rechtzeitiges Integrationsmanagement wird heute in Betrieben viel Geld verloren und eine positive Grundeinstellung der Führungskräfte und Mitarbeiter verspielt.
Zu beobachten ist dies bei:

  • der Zusammenlegung von Abteilungen (Zentralisierung)
  • der umfassenden Restrukturierungen und den damit einhergehenden Anpassungen von Arbeitsprozessen
  • Merger und der neu aufzubauenden Identität des Unternehmens

Wenn die Entscheider sich einig sind, alle Beschlüsse gefasst sind, scheint der Weg frei zu sein. Die meisten Integrationsvorhaben scheitern genau in diesem Augenblick. Jetzt fängt die eigentliche Arbeit erst an. Integrationsprozesse haben ihre eigene Zeitrechnung, Dynamik und Dramaturgie. Unternehmen, die diese nicht professionell managen, werden ihr Vorhaben nur schwer zum Erfolg führen. Das kann sehr teuer werden: Kunden und Lieferanten sind irritiert, Führungskräfte sind nicht im Boot und ehemals leistungsstarke Mitarbeiter sind frustriert. Manche verlassen sogar das Unternehmen. In den Geschäftsprozessen schleichen sich mehr und mehr Fehler ein. Mit diesen Qualitätseinbußen folgen schnell auch Umsatzeinbußen.

STEP BY STEP

Frei nach Peter Drucker: Was du nicht messen kannst, kannst du nicht lenken.
Mit unserem schrittweisen Vorgehen schaffen wir die Grundlagen für Ihr Integrationsvorhaben.

Schritt 1
Die Planung der Integrationsstrategie: Vom Gegeneinander zum Miteinander.

Große Ziele erreicht man nur im Team! Gemeinsam mit der (neuen) Führungsmannschaft erarbeiten wir in hoch konzentrierten Workshops, welche Ziele mit der Integration im Unternehmen konkret erreicht werden sollen und worauf es jetzt wirklich ankommt (Integrationsstrategie). Denn es sind die Führungskräfte, die die Belegschaft in die neue Zeit führen und niemand sonst.

Schritt 2
Die Umsetzung: Die eigentliche Integrationsarbeit und Einbindung der Mitarbeiter

Wir gestalten mit dem Führungsteam die Umsetzung. Dauerhaft muss natürlich jeder Mitarbeiter aktiv an der Integration mitwirken. Planvoll eine zunehmende Anzahl betroffener Mitarbeiter in den Integrationsprozess einzubinden, ist daher ein zentraler Schlüssel für Ihren Erfolg. Mit so genannten Integrationsteams und Integrationsmanagern werden brennende Themen bearbeitet, wie z.B. Anpassung oder Neuausrichtung des Vertriebs, Homogenisierung der Informationsflüsse usw.

Schritt 3
Die Erfolgskontrolle: 

Bei Integrationsprozessen ist die Veränderungsgeschwindigkeit enorm hoch. Hier hilft nur: genau hinschauen, Fortschritte und Rückschritte zeitnah transparent machen, Erfolge feiern und Fehlentwicklungen geeignet kurzfristig korrigieren.

Externe Begleitung beim Integrationsmanagement

Durch Begleitung Ihrer Führungskräfte

  • Strategieworkshops für Planung und Review
  • Team- und Einzelcoaching

Durch Arbeiten mit den Integrationsteams

  • Leitung von Integrationsteams
  • Coaching und Supervision von Integrationsteams
  • Ausbildung der Integrationsmanager

Durch Einbindung Ihrer Mitarbeiter

  • Kleingruppen- und Großgruppenveranstaltungen (z.B. Weltcafé, Open Space, Real Time Change)
  • Strategische Mitarbeiterbefragungen mit zielgerichteten Folgeprozessen

Diversity Arbeits- und Gesundheitsschutz

In Deutschland repräsentieren Migrantinnen und Migranten mehr als 20 Prozent der Arbeitnehmer, die den Arbeits- und Gesundheitsschutz vor neue Herausforderungen stellen. Es ist anzunehmen, dass ein Migrationshintergrund einen Einfluss auf die Gesundheit der betroffenen Personen hat. Ihr Risiko zu erkranken erhöht sich, sie haben einen schwereren und damit ungleichen Zugang zum Gesundheitsversorgungssystem und sie ziehen einen geringeren Nutzen daraus. Dies lässt sich hauptsächlich zurückführen auf Kommunikationsprobleme, differierende subjektive Krankheitskonzepte und im Zusammenhang mit der Migration gemachte Erfahrungen.
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