Schaffung alternsgerechter Arbeitsplätze

Mit zunehmenden Alter machen sich bei einem Menschen körperliche, geistige und seelische Veränderungen bemerkbar, die sich auf die Leistungsfähigkeit auswirken. Deswegen zählt man aber noch lange nicht zum alten Eisen! Durch ein zielgerichtetes Gesundheitsmanagement mit Fokus auf die Bedürfnisse dieser besonderen Zielgruppe lassen sich ein beständiges Leistungsniveau, Gesundheit und eine hohe Motivation dauerhaft aufrecht erhalten. Von der Rolle älterer Mitarbeiter im Betrieb über typische körperliche sowie psychische Belastungen bis hin zu speziellen gesundheitsfördernden Maßnahmen.

Arbeit bezeichnen wir dann als alternsgerecht, wenn sie vom Erwerbseinstieg bis zum Erreichen des Renteneintrittsalters ausgeübt werden kann, ohne dass sie (dauerhaft) schädigende Einflüsse auf die körperliche, geistige und soziale Gesundheit der Arbeitenden hat. Alternsgerechte Arbeit soll auch einen Beitrag leisten, die Anzahl der gesunden Lebensjahre zu erhöhen.

Unser Fokus liegt auf folgenden Aspekten:

  • Die Arbeitsorganisation berücksichtigt den gesamten Alterungsprozess aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Arbeitsanforderungen, Arbeitsabläufe und betriebliche Karrieremöglichkeiten nutzen das Potential der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in jeder Lebensphase.
  • Der Betrieb beachtet neben allgemeinen auch alterskritische Unfall- und Gesundheitsrisiken.
  • Betriebliche Gelegenheits- und Unterstützungsstrukturen wirken erkannten Gefährdungen und strukturellen Benachteiligungen von Älteren und Jüngeren entgegen.

Menschen innerhalb einer Altersgruppe sind aber keineswegs homogen. Mit zunehmendem Alter nehmen auch die gesundheitlichen Unterschiede zwischen Menschen gleichen Alters zu. Andere sozialdemografische Faktoren, z. B. Bildung, Geschlecht, Herkunft und damit verknüpfte Erwerbsverläufe, Lebensgeschichten  und Wertorientierungen spielen eine wichtige Rolle.

Alternsgerechte Arbeit ist damit ein Element einer differenzierter werdenden Belegschaft in einer sich rasch verändernden Arbeitswelt.

Wir sorgen gemeinsam mit Ihnen dafür, dass Ihre älteren Kolleginnen und Kollegen bis zum letzten Arbeitstag – und darüber hinaus – fit und gesund bleiben!

Unser Schwerpunkt in der Praxis liegt dabei in der Schaffung neuer Arbeitszeitmodelle. In Verbindung mit arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen können so alternsgerechte Schichtmodelle entstehen, die langfristig dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit dienen.

Weiter Ziele sind:

  • Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung
    Den Zielgruppen ist bewusst, dass durch alternsgerechte Arbeitsgestaltung ein sicheres und gesundes Arbeiten über den gesamten Erwerbsverlauf hinweg möglich ist.
  • Handlungsmöglichkeiten erkennen
    Die Zielgruppen können die Situation im eigenen Betrieb überblicken und Handlungsmöglichkeiten zur Umsetzung alternsgerechter Arbeitsgestaltung erkennen.
  • Umsetzung im Rahmen der ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung 4.0
    Die Zielgruppen sind fähig, den Gedanken der alternsgerechten Arbeitsgestaltung in die Gefährdungsbeurteilung zu integrieren.
  • Wissen vertiefen, systematisieren und vermitteln
    Das Institut IGM vertieft und systematisiert ihr Wissen über den Zusammenhang von alternsgerechter Arbeit und Prävention und macht es den Betrieben über verschiedene Vermittlungswege zugänglich.