Die Arbeitswelt im Wandel ‒ Industrie 4.0 braucht Gesundheitsschutz 4.0

Gerade nimmt die vierte industrielle Revolution – die Industrie 4.0 – in Deutschland ihren Einzug. Arbeitsschritte werden zunehmend digitalisiert, Mensch und Maschine vernetzen sich mehr und mehr, und bei der Optimierung von Arbeitsprozessen werden Mitarbeiter nach und nach von künstlicher Intelligenz abgelöst. Die Arbeit hat sich in den letzten Jahren bereits stark verändert, und es ist anzunehmen, dass sich dieser Wandel weiter fortsetzt. Damit warten auch neue Herausforderungen auf das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Mit der Industrie 4.0 kommt das BGM 4.0.

Wenn Maschinen nicht mehr auf die direkte Bedienung durch den Menschen angewiesen sind, können Fertigungsprozesse ortsunabhängig gesteuert werden. So kann beispielsweise die Fertigung in Asien vom Homeoffice in Deutschland gesteuert werden: ein weiterer Schritt in Richtung Dezentralisierung.

Starke Mitarbeiter für ein gesundes Unternehmen

Das Thema Gesundheit in Unternehmen hat heute eine andere Dimension als noch vor einigen Jahren. Die Entwicklung geht von reinen Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen hin zu einem aktiven und systematischen interkulturellen Gesundheitsmanagement, das in der Unternehmenskultur verankert ist.Oberstes Ziel des interkulturellen Gesundheitsmanagements ist es, gesunde Arbeit in gesunden Organisationen und in der Folge davon, der Erhalt und die Förderung von Arbeitsleistung und hoher Qualität zu sichern. Interkulturelles Gesundheitsmanagement zielt auf die gesamte Organisation und kontinuierliche Verbesserung insbesondere an der Mensch-Mensch-Schnittstelle. Interkulturelles Gesundheitsmanagement verhütet und bekämpft verbreitete Organisationskrankheiten, wie vermeidbarer Stress, innere Kündigung, Mobbing oder Burnout und beugt dadurch den Verschleiß der Beschäftigten vor. Interkulturelles Gesundheitsmanagement unterstützt gesundheitsförderliches Verhalten und stärkt das gegenseitige Vertrauen und die Identifikation mit der Arbeit und den Zielen der Gesamtorganisation. Interkulturelles Gesundheitsmanagement steht für eine hohe Wertschätzung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch das Top-Management und für die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung. Interkulturelles Gesundheitsmanagement fördert das Unternehmensimage und dadurch die Attraktivität für „High-Potentials“. Es erlaubt eine kontinuierliche Beobachtung und Förderung der Humanressourcen: Work-Health-Protection 4.0

Mit unserem 7 Punkte Plan zeigen wir Ihnen, wie Sie interkulturelles Gesundheitsmanagement in Ihrem Unternehmen implementieren können.